| Über uns |
Wer sind Wir ?Dem Wahlspruch der Urburschenschaft getreu handelt es sich bei den Mitgliedern der c.P! Eysn zu Steyr um aufrechte, kritische und politisch interessierte Menschen. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die durch den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen versucht nicht alles so hinzunehmen wie es scheint, sondern vieles zu hinterfragen und sich immer wieder aus Überzeugung kritisch zu äußern, auch wenn daraus kein persönlicher Vorteil gezogen werden kann. Mitglied bei der c.P! Eysn zu sein heißt :Gemeinsame Freizeitaktivitäten Lebensbund mit modernem Verbindungslokal lebenslange Freundschaft und studentische Tradition Offenheit und Heimatbewusstsein Gesunde Beziehung zwischen Jung und Alt Wofür stehen Wir ?Ehre:Der Grundsatz der Ehre fordert von jedem Burschenschafter einen sittlich einwandfreien Lebenswandel. Sein Denken, Reden und Handeln soll jederzeit mit seiner Selbstachtung in Einklang stehen und die Würde jedes anderen Menschen achten und wahren. Fremde Ehre soll der Burschenschafter gleich hoch werten wie die eigene. Freiheit:Die Burschenschaft bekämpft alle Auswüchse des studentischen Gemeinschaftslebens, die der Entfaltung ihrer Mitglieder zu freien, sittlichen Persönlichkeiten im Wege stehen. sie erstrebt eine allgemeine studentische und darüber hinaus allgemeine Ehrenordnung, in der der Grundsatz der Gleichberechtigung gilt. Der Grundsatz der Freiheit fordert von jedem Burschenschafter. dass er sich selbst die innere Freiheit des Geistes erwirbt. Er soll frei von Vorurteilen, unabhängig und selbständig im Denken, fest im Glauben und freimütig und tatkräftig in der Vertretung der eigenen Meinung sein. Auf dieser Grundlage soll der Burschenschafter jederzeit und überall für die persönliche Freiheit, für die politische Freiheit und für die akademische Freiheit eintreten. Die persönliche Freiheit sieht die Burschenschaft in dem Recht des einzelnen, sich frei zu entwickeln, auszubilden und zu handeln, solange dadurch nicht die Rechte anderer oder der Gemeinschaft beeinträchtigt werden, insbesondere in der Wahrung der Glaubens. und Gewissensfreiheit. Die politische Freiheit erblickt die Burschenschaft in der Gleichberechtigung aller Bürger, in der Selbstregierung des Volkes, sowie in dem Recht jedes Volksteiles auf seine angestammte Heimat und auf die freie Selbstbestimmung über seine staatliche Zugehörigkeit. Unter akademischer Freiheit versteht die Burschenschaft die Freiheit der Forschung, der Lehre und des Lernens, sowie die Freiheit der Hochschule und die der Studentenschaft, ihre inneren Angelegenheiten selbst zu ordnen. Vaterland:In Erkenntnis ihrer politischen Verantwortung erzieht die Burschenschaft ihre Mitglieder zu objektivem politischem Denken. Sie verlangt das volle Einstehen für die staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten und macht es sich zur Aufgabe, in ihren Mitgliedern rege Anteilnahme an allen Belangen des deutschen Vaterlandes zu erwecken, sowie die Kenntnis und das Verständnis seiner Geschichte zu fördern. Geschichte der c.P! Eysn zu Steyr
Geschichte der PennalienWahrscheinlich entstand die erste burschenschaftliche Schülerverbindung nach 1815 in WEIMAR. Am Wartburgfest 1817 nahmen zahlreiche Gymnasiasten, wenn auch nur als Zaungäste, teil. In dieser Zeit findet man immer häufiger die Wechselbeziehung zwischen Schülern und ehemaligen Schülern, die jetzt als Studenten einer akademischen Korporation angehören und den Schülern behilflich sind. Die bereits erwähnte Mainzer Zentraluntersuchungskommission stieß daher bei ihren Nachforschungen ab 1819 auf zahlreiche und nicht nur burschenschaftlich Schülerverbindungen. Wie sehr die Schülerverbindungen sich trotz aller Verfolgungen im geheimen entwickeln konnten, zeigt die Tatsache, daß es sogar schon 1822 gelang, ein Kartell zwischen einigen gleichgesinnten Verbindungen zu schließen. Natürlich zündete der burschenschaftliche Funken auch an Österreichs Schulen. 1813 verließen 2 Gymnasiasten ihre in Salzburg befindliche Schule und schlossen sich dem Lützow´schen Freicorps an. Als sie 1815 wieder zurückkehrten, war es nur natürlich, daß sie dort nach deutschem Vorbild eine Vereinigung einrichteten. In Vielen Orten konnte innerhalb kürzester Zeit an den Schulen burschenschaftliches Gedankengut Fuß fassen. Um 1825 fanden sich nirgends mehr in Österreich Hinweise auf den Bestand von Schülerverbindungen - Metternichs Polizei hatte ganze Arbeit geleistet. Um 1820 tritt nun die Bezeichnung PENNÄLER mit geänderter Bedeutung wieder auf. Bezeichnete man früher Studenten des ersten Studienjahres als Pennäler, so waren es nun die Mitglieder der Schülerverbindungen, die man als Pennäler bezeichnete. Ein fester Begriffsinhalt ergab sich aber erst, als zwischen 1834 (PREUSSEN) und 1848 (ÖSTERREICH ) das Abitur, bzw. die Matura als Abschlußprüfung des Gymnasiums bzw. als Voraussetzung für ein Universitätsstudium eingeführt wird. An der Bezeichnung Pennäler für die Angehörigen einer Mittelschulverbindung hat sich im großen und ganzen bis heute nichts mehr geändert. Obwohl Pennalien ihrer Entstehung nach ebenso alt sind wie akademische Korporationen, werden sie zuunrecht oft als deren Imitation abgetan. Diese vorschnellen Urteile zeugen jedoch nur von der Unkenntnis über die wahren Tatsachen. Gegenwärtig spielen Pennalien in Österreich eine bedeutend größere Rolle als in Deutschland. Obwohl der historische Ausgangspunkt ziemlich gleich war, entwickelten sich die Pennalien in Österreich vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Schweiz wiederum tritt jenes Phänomen auf, daß die Grenzen zwischen Pennalie und akademischer Verbindung kaum mehr erkennbar sind, ihre Trennlinien oft bereits verschwunden sind. |